Grundlagen

Hier erfahren Sie kurz etwas über die Grundlagen des Code Inspectors.

Der Code Inspector ist ein mächtiges Werkzeug. Richtig eingestellt und konsequent genutzt kann das Tool helfen, qualitativ hochwertige Programme zu erstellen. Er weist auf unperformante und kritische Anweisungen hin oder hilft bei der Einhaltung von Programmierrichtlinien.

Die bereits im System installierten Checks reichen von schlichter Textsuche über die Einhaltung von Namenskovnetionen von Variablen und Parametern bis hin zu komplexen performancekritischen Datenbankoperationen.

Gestartet wird der Code Inspector mit der Transaktion SCI oder aus dem Editor über das Menü „Programm – Prüfen – Code Inspector„.

In diesem Artikel werde ich nur kurz auf die einzelnen Funktionen eingehen. Weiteres entnehmen Sie bitte der Hilfe.

Inspektion

Eine Inspektion umfasst eine definierte Menge von Objekten, die mit einer bestimmten Prüfvariante geprüft werden kann. Als Ergebnis bekommt man eine Liste in der die gefundenen Fehler detailliert aufgelistet werden.

Prüfungen

Die Prüfungen selbst sind in der Regel gut dokumentiert, so dass man erstens erkennen kann, was welche Prüfung macht und zweitens bei einem Fehler auch erfährt, wie dieser behoben werden kann.

Pseudo-Kommentare

Sollten Prüfungen unberechtigterweise „anschlagen“, so kann die Verwendung mittels Pseudokommentaren im Coding – zum Beispiel „#EC CI_CCALL – explizit erlaubt werden.

Test

Eine „Inspektion“ kann nur einmal laufen. Wenn der Test erneut durchgeführt werden soll, so muss eine neue Version erzeugt werden und der Test kann erneut durchgeführt werden.

Objektmenge

Mit einer Objektmenge definiert man eine bestimmte Menge an zu prüfenden Objekten. Die Objektmenge kann anhand unterschiedlichster Kriterien zusammen gestellt werden: Paket, Verantwortlicher, Objektnamen (Programme, Klassen, Funktionsgruppen usw.).

Prüfvariante

In der Prüfvariante wird eingestellt, welche Prüfungen durchlaufen werden sollen. So kann z.B. eine „technische“ Variante erstellt werden, mit der Updates, LOOPs und Select-Anweisungen gecheckt werden und eine „Verwaltungsvariante“ mit deren Hilfe die Einhaltung von Namenskonventionen geprüft wird.

Checks

Die Checks, die im CI zur Verfügung stehen, sind sehr vielfältig und in der Regel gut dokumentiert.

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Enno Wulff
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